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Ringbandstenose

Was ist eine Ringbandstenose?

Ringbandstenose behandeln

Ringbandstenose - schnellender Finger - schnappender Finger - springender Finger - Digitus saltans - Tendovaginitis stenosans

Als Ringbandstenose bezeichnet man eine Einengung der Beugesehnen über den Fingergrundgelenken wodurch es zu einer schmerzhaften Bewegungseinschränkung des Fingers oder auch des Daumens kommt.

Ursache der Ringbandstenose

Es handelt sich um eine anatomisch bestehende Engstelle. Übermäßige Belastung sowie rheumatische Erkrankungen können in der Entstehungsgeschichte eine Rolle spielen. Häufig kommt es vor, dass mehrere Finger im Laufe der Zeit durch eine Ringbandstenose in der Bewegung eingeschränkt werden.

Beschwerden bei Ringbandstenose

Klinisch lässt sich ein Druckschmerz über dem Fingergrundgelenk in der Hohlhand feststellen. Die Bewegung des Fingers ist häufig eingeschränkt. Es resultiert ein Hängenbleiben des Fingers aufgrund der Einklemmung der Sehne im Bereich des Ringbandes. Beim Überwinden des Widerstandes kommt es zum klassischen Schnappphänomen. Oft gelingt es, den Finger bzw. Daumen nur mit Hilfe der anderen Hand passiv zu strecken.

Diagnose der Ringbandstenose

Die Diagnose wird in der Regel durch die klinische Untersuchung gestellt.

Therapie einer Ringbandstenose

Konservativer Therapie des schnellenden Fingers:

Durch Schonung, entzündungshemmende Medikamente und ggf. lokaler Injektionen mit Cortison können die Beschwerden gelegentlich beseitigt werden. In der Regel ist aber eine chirurgische Durchtrennung des Ringbandes die Therapie der Wahl.

Chirurgische Therapie des schnellenden Finger:

Dabei erfolgen ein 1,5 cm langer Hautschnitt und die longitudinale Durchtrennung des Ringbandes unter Schonung der Gefäße und Nerven. Bei ausgeprägter Sehnenscheidenentzündung wird das entzündete Gewebe entfernt. Danach ist ein freies Gleiten der Beugesehnen möglich. Die Operation der Ringbandstenose wird in der Regel in Lokalanästhesie durchgeführt. Der Finger soll ab dem ersten postoperativen Tag selbstständig bewegt werden um eine Verklebung der Sehnenscheide zu vermeiden. Die Nahtentfernung erfolgt nach zehn Tagen.

 

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